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Siliusstein

Forensische Münze
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In Dienheim
läßt sich eine ununterbrochene Besiedlung seit der jüngeren
Steinzeit nachweisen, wie Gräber- und andere Bodenfunde eindrucksvoll
belegen.
Die Römerherrschaft über Dienheim läßt sich ab dem 1. Jahrhundert n. Chr.lückenlos nachweisen, aus dem unter anderem ein römischer Grabstein, der bekannte Siliusstein, (siehe Bild), stammt. Nach 406 gab es eine alemannische Herrschaft. Von den Merowingern gibt es einen Friedhof aus dem 7. Jahrhundert.
Ab
754 ist die Dienheimer Geschichte schriftlich belegt durch Urkunden
der Klöster Fulda,
Lorsch
und anderer.
782 schenkte Karl der Große seinen Dienheimer Königsbesitz
an das Kloster Fulda.
Die Herren von Dienheim waren ein bedeutendes Rittergeschlecht
im ganzen Mittelalter.
Dienheim war
sehr früh eigener Pfarrort. Die Reformation berührte
schon in den Anfängen Dienheim.
Der 30jährige
Krieg hatte Dienheim sehr in Mitleidenschaft gezogen; die Chronik
spricht von Dorf-Ruinierung.
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1694
wurde in Dienheim an der Hauptstraße eine Posthalterei begründet,
die u. a. während der Oppenheimer Zerstörung überregionale
Bedeutung hatte.
Nach
der französischen Revolution war Dienheim von 1797 bis 1814 französisch
und gehörte zum Departement Donnersberg.
1816 kam es zu Hessen. Während des 16., 17. und 18. Jahrhunderts
mußten die Dienheimer neben den Kriegen zahlreiche verheerende
Rheinüberschwemmungen erdulden, die Ernteausfälle, Viehseuchen,
Vorrats- und Gebäudeverluste brachten.
Zwar
spielte der Wein seit der Römerzeit in Dienheim eine wichtige Rolle,
doch erst im letzten Jahrhundert wurden durch umfangreiche Neuanlagen
die Grundlagen für die heutige Bedeutung als Weinbaugemeinde gelegt.
Dienheim ist heute eine aufstrebende Weinbaugemeinde am Rhein zwischen
Mainz und Worms in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.
Weitere
Informationen finden Sie in den Dienheimer
Geschichtsheften, die vom Heimatverein herausgegeben
werden. Oder wenden Sie sich direkt an den Heimatverein (siehe unter
Vereine)
Chronologie